11-Loch Okarinas

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Es gibt verschiedene Okarinabauer, die es vorziehen, nur 1 "Subhole" anzubieten. Diese Instrumente haben dann inclusive Subhole 11 Grifflöcher. Falls die Okarina ein "Splithole" aufweist, wird dieses bei der Klassifizierung der Okarinas nach Grifflöchern als 1 Griffloch gezählt.

Grund: Ein Splithole teilt ein normales Ganzton-Griffloch in zwei Halbton-Grifflöcher auf. Sie liegen häufig zusammen in einer Mulde und werden gemeinsam geschlossen, solange keine chromatischen Stufen zu spielen sind.
Subholes werden dagegen nur geschlossen, wenn man einen Ton unter dem Grundton der Okarina-Tonleiter spielen möchte, oder ihn zum Spiel einer chromatischen Stufe zur Hilfe nimmt. Diese Möglichkeiten sind für einen Anfänger zunächst aber noch nicht von Bedeutung und können daher ignoriert werden.

11-Loch-Okarinas gibt mit unterschiedlichen Griffweisen. In der Spirale liegen Beispiele, in denen die Subholes unterschiedlich angeordnet sind.
- zwei C1, eine G2 und eine C3 mit einem links zu spielenden Subhole; - eine G2 und eine F2 weisen ein rechts zu spielendes Subhole auf;

Die blaue "Fantasie-Okarina" hat ebenfalls ein rechts zu spielendes Subhole.

Es gibt keine allgemeine Empfehlung dafür, welche Subholeposition die besser zu spielende ist. Das muss jeder für sich selbst heraus finden.

Das bessere oder schlechtere Spielgefühl hängt einerseits zum Teil von der individuellen Beweglichkeit und der individuell entwickelten Koordination der Finger ab. Andererseits spielt es aber auch eine Rolle, welche Melodien man bevorzugt spielt und welche Griffkombinationen darin verlangt werden.
Da sich sowohl die Hände als auch das Repertoire im Laufe der Jahre ändert, sammeln Okarinaspieler nicht selten nach und nach verschiedene Instrumente, die sie dann gezielt für bestimmte Stücke einsetzen.

Grifftabellen

Blog-Artikel über 11-Loch-Okarinas