Keramisto 2017 - Töpferhandwerk und Flötentöne

Dieses Wochenende war es wieder so weit. Der Keramisto lud zum 30. Mal zu einer großartigen Schau des Töpferhandwerks ein. Ursprünglich hieß er mal Pottenbakkersmarkt.

 

Wieder mit von der Partie Geert Jacobs, der Altmeister mit seiner berühmten Keramik-Drehorgel und einigen anderen Schätzen und Hans Houkes, der kreative Okarinabauer, mit einer nagelneuen Kollektion an Instrumenten.

Bevor ich zu den Instrumenten komme, zeige ich Euch ein paar Eindrücke vom Markt.

 

Da eine Menge Besucher erwartet wurden, war für reichlich Parkplatz gesorgt worden, der von einem tollen Team betreut wurde.

Über Wiesenwege lief man zur Kasse. Als wir dort kurz vor 12 ankamen, waren noch die winzigen Blumentöpfchen da, die als Willkommensgeschenk verteilt wurden. :-) Die sind kaum größer, als ein Fingerhut. Total nett!

Die Eintrittskarte war gleichzeitig Lotterieschein. Die konnte man mit Namen und Adresse ausgefüllt in die große Kanne werfen.

Rundgang

Über 100 Aussteller hatten ihre Waren unter den regensicheren Planen der Stände ausgebreitet, an denen die Besucher entlang schlenderten und die unzähligen Kunstwerke in Augenschein nahmen. Die Fotos zeigen nur einen winzigen Bruchteil davon. Außerdem konnte man sich mit neuem Werkzeug und Fachliteratur eindecken. Manche Besucher hatten wohl größere Einkäufe vor und passende Transportmittel mitgebracht. :-)

Beim Betrachten so vieler schöner und interessanter Dinge verfliegt die Zeit im Nu und irgendwann meldet sich der Hunger. Auch daran haben die Organisatoren des Keramisto gedacht. Es waren reichlich Tische und Bänke aufgestellt worden, an denen man sich niederlassen konnte. Das Angebot der Bäckerei war sehr begehrt. Die Koekebakkers boten ihre Crépes etwas abseits des Getriebes an. Alle Utensilien befanden sich auf einem zweirädrigen Fahrradanhänger. Neben dem großen Zelt gab es Bratwürste ...

Für Kinder gab es einen großen Tisch, an dem sie töpfern konnten.

Für diejenigen, die sich im Gewirr der Menschen verloren hatten, bot sich mitten in einer großen freien Wiese der Sandhügel der Erdmännchen als Treffpunkt an.

Nicht weit davon war der Gemeinschaftsstand von Hans Houkes und Geert Jacobs zu finden.

Hans Houkes

Die neuen Instrumente sahen prächtig aus.

Zwei Wochen zuvor gab es keine kleine Native Okarina mehr zu kaufen. Alle weg! Daher freute ich mich über die neue Auswahl ganz besonders!

Hans Houkes hatte wieder viele interessierte Zuhörer, als er seine verschiedenen Instrumente erklärte. Native Ocarina, Chromatic Ocarina, Innate Flute, Stonewhistle, Huaca, Duett Ocarina ...

Immer wieder erfreute er jemanden mit den Klängen seiner Innate Flute. Auch ich kam in den Genuss so einer entspannenden Klangdusche. :-)

Und nein, es ist kein Quatsch! Hans Houkes kann auf seinem Spazierstock tatsächlich flöten!

Glaubt Ihr nicht?

Dann besucht ihn auf dem nächsten Markt und fragt ihn danach! :-)

 

Wer über Hans Houkes' aktuelle Arbeiten informiert sein möchte, abonniert am besten seinen FB-Account:

https://www.facebook.com/Stonewhistle/

 

 

Geert Jacobs

Nachdem ich den Inhalt meiner Geldbörse gegen Okarinas getauscht hatte, lauschte ich noch den schönen Klängen der Porzellanorgel.

Geert Jacobs zeigte mir, wie er die Stimmung der Pfeifen überprüft. Dann legte er ein Lochkartenbuch ein und setzte das aus Porzellan gefertigte Schwungrad in Gang.

Wer gerne mehr über diese einzigartigen Instrumente wissen möchte, mag vielleicht meinen ausführlichen Bericht vom letzten Jahr lesen:

Keramikinstrumente von Geert Jacobs

Auf dem Heimweg konnte ich in Milsbeek vom Beifahrersitz aus noch zwei Schnappschüsse von der alten "Potterie Jacobsladder" einfangen.

Auf Openstreetmap ist das Museum "Potterie Jacobsladder" eingetragen. Schaut mal rein:

http://www.openstreetmap.org/#map=19/51.72219/5.95044