Noten die maximal bis zur None (9. Stufe) reichen

Okarinas mit einer Reichweite von einer None (bis zur 9. Stufe) haben unterschiedliche Griffsysteme. Daher biete ich die Noten mit verschiedenen Griffbildern (Tabs, Tabulaturen genannt) an.

Diese Notenhefte mit Tabs können auch für Okarinas mit größerem Tonraum angepasst werden.

 

Inhalt dieser Seite:

- Formen der None

- Notenhefe ohne Griffbilder

- Okarinas mit einer None Tonumfang

- mit Noten verlinkte Grifftabellen

- Blog zum Thema Noten die maximal bis zur None reichen

 

letzte Aktualisierung 30.06.2021

Formen der None

 

Die kleine None  8+

Wird eine Dur-Tonleiter vom Grundton bis zur Oktave am unteren Ende mit einem Halbton ergänzt, erhält man die Tonraumspanne einer kleinen None. 

Beispiel: hc' d' e'f' g' a' h'c''  Dafür nutze ich die Bezeichnung 8+

Diese Tonleiter lässt sich unter anderem als C-Dur-Tonleiter vom Leitton h bis zur Oktave c'' interpretieren.

Unter Verwendung chromatischer Stufen können Melodien in weiteren Tonarten gespielt werden.

Die große None  9

Eine große None entsteht, wenn die Dur-Tonleiter nach oben um einen Ganzton verlängert wird. Dafür steht die 9.

Beispiel:  c' d' e'f' g' a' h'c'' d''

 

Eine große None kombiniert mit Leitton  9+

Diese Erweiterung ergibt eine kleine Dezime.

9+ steht für die Kombination von 8+ und 9.

Auf einem in C-Dur gestimmten chromatischen Instrument entspricht dem Tonraum 9+ die Tonleiter  hc' d' e'f' g' a' h'c'' d''

Instrumente mit einer None Tonraum

An den unten gelisteten Grifftabellen können Sie erkennen, welche der drei beschriebenen Tonleitern mit den verschiedenen Okarinas gespielt werden können. Die große None ist am häufigsten vertreten.

Probieren Sie aus, ob Ihre Okarina so intoniert ist, dass der Leitton auch ohne ein dafür eingerichtetes Griffloch allein durch Reduzierung des Blasdrucks gespielt werden kann.

 

Diese Notensammlungen sind auch für Gämshörner bzw. Gemshörner interessant. Die getöpferten Gämshörner aus der Werkstatt "Ton und Töne" werden von Martin Lietsch für eine große None mit Leitton eingerichtet. Anders als auf den bekannteren Blockflöten ist auf diesen Instrumenten auch dem linken kleinen Finger ein Griffloch oder ein Grifflochpaar zugeordnet. Damit erreicht man den Leitton der Gämshorn-Tonleiter.

Griffbilder -  Ja?  Nein?

Für diesen Tonraum biete ich Hefte mit und ohne Griffbilder an.

Griffbilder erleichtern "Gelegenheitsspielern" den Zugang zur Notenschrift und tragen auf diese Weise zum Erhalt der Spielfreude bei.

Notenhefte ohne Griffbilder

... eignen sich für beliebige chromatische Melodieinstrumente. Der Platz zwischen den Notenzeilen bleibt frei. So hat man Raum für eigene Notizen (Notennamen, Griffe, Akkordsymbole, Gitarrengriffe, Mundharmonikatabs, Fingersatz für das Melodicaspiel u.a).

 

Nicht in jedem Notenheft wird die None voll ausgenutzt. Wenn eine Sammlung mehrere Hefte umfasst, kann sie auch mit einem kleinen Tonumfang beginnen. Noch sind nicht alle Themensammlungen komplett.

Die Frankreich-Sammlung z.B. ist als Dreiteiler geplant und Celtic Tunes mindestens als Zweiteiler.

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62 Melodien aus Frankreich - Teil 1

genutzter Tonleiterumfang 1 Sexte

Tonraum: c d e f g a

Format ca. 21 x 21cm;

72 Seiten, Drahtheftung, Softcover;

Preis: 20,80€ incl.ges. MWst./ zuzüglich Porto- und Verpackungskosteng

Bestellnummer: ESTFA-PUB-N141-02-041

Lieferzeit ca 14 Tage

 

- - -   8   - - -

- - -   8+  - - -

Celtic Tunes - Teil 1

- 79 Melodien aus der Bretagne, Wales, Irland und Schottland

genutzter Tonleiterumfang 1 Oktave+ Leitton

Tonraum: meistens im Bereich c' bis c''  (chromatisch)

6 Melodien im Bereich h bis c'' (chromatisch)

Format ca. 21 x 21cm;

104 Seiten, Drahtheftung, Softcover;

Preis: 23,80€ incl.ges. MWst./ zuzüglich Porto- und Verpackungskosteng

Bestellnummer: ESTFA-PUB-N143-02-031

Lieferzeit ca 14 Tage

- - -   9   - - -

Klassische Etüden - Anton Diabelli op 149

genutzter Tonleiterumfang 1 None

Tonraum: c d e f g a h c d (chromatisch)

Format A4;

40 Seiten, Drahtheftung, Softcover;

Preis: 20,80€ incl.ges. MWst./ zuzüglich Porto- und Verpackungskosteng

Bestellnummer: ESTFA-PUB-N142-10-011

Lieferzeit ca 14 Tage

 

Die meisten Melodien stehen in der Originaltonart. Nur die bis zum e'' hinauf reichenden Melodien wurden nach unten transponiert, um sie mit Instrumenten spielen zu können, die nur bis zum d'' reichen.

- - -   9+  - - -

Noten für die 4-Loch-Okarina / Ocarina Griffsystem Johann Rotter Ocarinamusic

Zum Abend und Zur Guten Nacht

Teil 1

Melodien für chromatische Melodieinstrumente  genutzter Tonleiterumfang 1 None +Leitton

Tonleiter:  h c d e f g a h c d (chromatisch)

Format: 21 x 21cm; 

92 Melodien

112 Seiten; Drahtheftung; Softcover;

Preis: 24,80€ incl.ges. MWst./ zuzüglich Porto- und Verpackungskosteng

Bestellnummer: ESTFA-PUB-N-144-06-21

Lieferzeit ca 14 Tage

 

Die Liedauswahl ist deutlich größer als in der 141ger Ausgabe.

65 Melodien im Bereich c'-c'' / 20 Melodien im Bereich c'-d'' / 6 Melodien im Bereich h - c'' / 1 Melodie im Bereich h - d''

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Noten für die 4-Loch-Okarina / Ocarina Griffsystem Johann Rotter Ocarinamusic

Zum Abend und Zur Guten Nacht

Teil 2 - Wiegenlieder - Eine musikalische Traumreise

genutzter Tonleiterumfang 1 None + Leitton

Tonleiter:  h c d e f g a h c d (chromatisch)

Format: 21 x 21cm; 

83 Melodien

100 Seiten; Drahtheftung; Softcover;

Preis: 23,80€ incl.ges. MWst./ zuzüglich Porto- und Verpackungskosteng

Bestellnummer: ESTFA-PUB-N-144-06-22

Lieferzeit ca 14 Tage

 

Die Liedauswahl ist mit der in Heft  141-06-22 identisch. Der kleine aber wichtige Unterschied: einige Melodien wurden transponiert, um eine leichter zu greifende Tonart spielen zu können. Bei 6 Melodien wurde ein Ausweichton entfernt, der in der 141ger Ausgabe dafür sorgt, dass die jeweiligen Melodien mit dem kleineren Tonvorrat spielbar sind.  

In dieser Ausgabe (144-06-22) reichen 12 Melodien bis zum d'' hinauf. 1 Melodie nutzt das tiefe h.

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Durch die Jahreszeiten - Frühling 01

Der Winter geht - Der Frühling kommt

70 Melodien / meistens Lieder mit Texten

Format: ca. 21 x 21cm;

80 Seiten

Softcover; Drahtheftung;

Preis: 21,80€ incl. Mwst; zuzüglich Porto- und Verpackungskosteng

Bestellnummer: ESTFA-PUB-N-144-07-1

 Lieferzeit ca. 14 Tage

 

Enhaltene Themen (Anzahl der Melodien):

Die Jahreszeiten (1) - Winter austreiben (4) - Fastnacht (1) - Sehnsucht nach dem Frühling (3) - Vorfrühling (4) - Winterende (5) - Das Bauernjahr beginnt (6) - Frühlingserwachen (24) - Spätfröste (1) - Aprilwetter (5) - Kuckuck (4) - Osterhase (5) - Karwoche (2) - Ostern (3)

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Durch die Jahreszeiten - Frühling 02

Im wonnigen Mai

ca. 90 Melodien / Lieder mit Texten

Format: ca. 21 x 21cm;

100 Seiten

Softcover; Drahtheftung;

Preis: 23,80€ incl. Mwst; zuzüglich Porto- und Verpackungskosteng

Bestellnummer: ESTFA-PUB-N-144-07-2

 Lieferzeit ca. 14 Tage

 

In diesen thematisch geordneten Notensammlungen ist der Schwierigkeitsgrad der Melodien stets gemischt. Je kleiner die Tonraumspanne, um so höher ist der Anteil an sehr leichten und leichten Melodien. In den meisten Heften überwiegen Melodien mit mittlerem Schwierigkeitsgrad.

Die Strophen von Liedern und Tanzweisen sind meistens nicht sehr lang. Wer mag, kombiniert mehrere kurze Melodien zu einer Suite und erhält auf diese Weise ein längeres Vortragsstück. Das ist auch bei einfachen Melodien reizvoll. Tanzweisen sind dazu besonders gut geeignet.

Wenn Melodien auf Tanzfesten sehr schnell gespielt werden müssen, erhöht sich der Anspruch an die Fingerfertigkeit deutlich. Aus diesem Grund sind auch leichte Melodien für fortgeschrittene Spieler interessant.

Ein weiterer Grund für fortgeschrittene Spieler, sich mit leichten bis mittelschweren Melodien zu beschäftigen, ist das Training des "a prima vista Spiels". Zügig ohne Üben vom Blatt zu spielen ermöglicht vielseitiges spontanes Musizieren und ist daher sehr empfehlenswert.

 

Schwierigkeitsgrad der Melodien

Dieser hängt von unterschiedlichen Kriterien ab, die je nach Neigung und Begabung unterschiedlich gewichtet bzw. empfunden werden.

1. Weite der Tonraumspanne (englisch Range)

Jede neue Note erfordert Übungszeit für die Koordination von Notenlesen und Greifen (Auge-Hand-Koordination). Daher sind die Melodien für Okarinaspieler um so schwieriger, je mehr verschiedene Töne/Noten/Griffe verlangt werden. Und je weiter die Tonraumspanne ist, um so schwieriger wird das Ausbalancieren des Blasdrucks und das davon abhängige korrekte Intonieren. Daher sollte man sich für die Entfaltung des Tonraums und die damit einher gehende Gehörschulung viel Zeit nehmen. Ein gutes Fundament erleichtert die darauf aufbauenden Lernschritte.

2. Taktarten

Gerade Takte wie 2/4 und 4/4 lernen viele deutlich leichter als ungerade Takte wie z.B. 3/4. Noch schwieriger zu lernen sind kombinierte Taktarten wie zum Beispiel 5/4 (2+3 bzw. 3+2) oder 7/4 (223 oder 232 oder 322). Für jene, die solche Taktarten bereits durch entsprechende Hörerfahrungen verinnerlichen konnten, bereiten sie in der Regel keine Schwierigkeiten.
3. Rhythmik

Einfache Grundrhythmen mit nur zwei oder drei unterschiedlichen Notenwerten werden leichter erfasst, als Rhythmen mit mehr Notenwerten, Synkopen, Punktierungen, Triolen etc. Auch hier gilt: Wer schwierige Rhythen vom Hören her kennt, lernt sie schneller und leichter als jemand, dem diese völlig fremd sind. Wer sich am Anfang Zeit für die Ausbildung einer gut fundierten Grundlage lässt, kommt später leichter und schneller voran.

4. Harmonien und Tonarten
Auf Instrumenten, bei denen die korrekte Intonation vom Gehör des Spielers abhängt, hängt es vom Stand der Gehörbildung und von den Hörgewohnheiten ab, wie gut man mit verschiedenen Leiterstrukturen wie Dur, Dorisch, Moll und anderen klar kommt. Enthalten Melodien Modulationen, Ausweichungen oder Rückungen, sind die Anforderungen an das musikalische Gehör höher als bei Melodien, deren harmonisches Zentrum von Anfang bis Ende beibehalten wird.
Abhängig von der Ausgangstonart werden verschiedene chromatische Stufen verlangt. Je mehr chromatische Stufen verlangt werden, um so mehr Vor- und Versetzungszeichen müssen richtig gedeutet und mit den passenden Griffen verknüpft werden.

5. Tonfolgen - Griffverbindungen

Je nach Instrument und Griffweise sind manche Tonfolgen leichter oder schwerer zu spielen. Was beispielsweise mit English Crossfingering leicht von der Hand geht, kann mit einem linearen Griffsystem schwierig sein und umgekehrt.  

Okarinas und Kugelflöten mit einer None Tonumfang

Noten mit Griffbilder.

Die oben gelisteten Notenhefte können alle mit Griffbildern ergänzt werden. Die nachfolgend dargestellten Griffsysteme sind teilweise bereits mit Notensammlungen verknüpft. Auch die für die 8-Loch Travers-Okarina erarbeiteten Noten können angepasst werden.

Um das Umschalten zwischen verschiedenen Griffsystemen zu erleichtern, benutze ich in meinen Heften fast nur noch Griffsymbole mit rechteckiger oder quadratischer Form. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Finger auf dem Instrument in einer langen Reihe oder in zwei kurzen Reihen gegenüber angeordnet sind.

 

---   9   ---

Variationen des English Crossfingering

 

---   9+   ---

Das Griffsystem der 7-Loch Gosling Ocarina von Oberon ist im Prinzip mit dem der 6-Loch Ocarina von Olivier Gosselink identisch. Mit Hilfe eines Subholes kann man aber zusätzlich einen Halbton unter dem Grundton spielen.

Der Vergleich der Grifftabellen zeigt, dass für beide Griffsysteme dieselben Griffbilder genutzt werden können, wenn man das Subhole ignoriert.

 

Weitere Griffsysteme

Neben dem English Crossfingering gibt es weitere Griffsysteme mit der Reichweite einer None = 9, die von verschiedenen Herstellern entwickelt wurden.

Probieren Sie aus, ob der Intonationsspielraum des tiefsten Tones ausreicht, um den Leitton allein durch Reduzierung des Blasdrucks zu erreichen. Das ergibt den Tonraum 9+.

 

---   9 und 9+  ---

Hans Houkes Stonewhistle - Tonraum 9
Hans Houkes Stonewhistle - Tonraum 9
"Taschenflöte" - Tonraum 9
"Taschenflöte" - Tonraum 9
Italienische 8-Loch-Okarina - Tonraum 9
Italienische 8-Loch-Okarina - Tonraum 9
Gämshörner von Annemarie Geissmann (Schweiz) - Tonraum 9
Gämshörner von Annemarie Geissmann (Schweiz) - Tonraum 9

Im Unterschied zu diesem verbreiteten Gämshorn-Griffsystem hat Martin Lietsch (Werkstatt Ton und Töne) seine Gämshörner mit einem Subhole oder auch Doppel-Subhole erweitert. Spielposition: linker kleiner Finger. Mit dem einfachen Subhole erreicht man unter dem Grundton c das h und mit dem doppelten Subhole kommt man bis zum b hinunter. > Tonraum 9+

Blogbeiträge

Mi

23

Jan

2019

8LT / Musizieren mit der 8-Loch Travers-Okarina

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Ocarina-Noten
     -   Noten für Pendant-Okarinas

 

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