Noten für Mehrkammer-Okarinas

Durch die Kombination mehrerer Kammern, kann der Tonraum von Okarinas auf über zwei Oktaven erweitert werden. Der Tonraum der einzelnen Kammern unterscheidet sich in Abhängigkeit von Bauform und Griffsystem.

Der erweiterte Tonumfang ermöglicht es, sich mit der reichlich vorhandenen Literatur von Melodieinstrumenten zu beschäftigen, die einen ähnlichen Tonumfang haben. Möchte man sich die Möglichkeiten und Eigenheiten von Multichamber-Odarinas systematisch erschließen, sind Lehrwerke für andere Instrumente allerdings nicht besonders hilfreich. Dazu benötigt man speziell auf Mehrkammer-Okarinas ausgerichtete Notensammlungen. Die finden Sie hier.

Instrumentenkunde

Um die richtigen Notenhefte zu finden, ist es wichtig, den Typ des Instruments zu kennen.

Im instrumentenkundlichen Teil der Okarina-Informationen finden Sie Hinweise auf ganz unterschiedlicher Mehrkammer-Okarinas.

Mit der englischen Bezeichnung "Multichamber-Ocarina" sind meistens Doubles/Doppias, Triples/Triplas und Quadruples gemeint, die auf der 10- 11- oder 12-Loch Travers-Okarina basieren.

Die Größe des gesamten Tonraums unterscheidet sich mal mehr mal weniger nicht nur in Abhängigkeit von der Kammerzahl. Auch das Griffsystem spielt dabei eine große Rolle.

Recherchen ergaben, dass es für die 2. Kammer eine ganze Reihe verschiedener Griffsysteme gibt. Die Tonraumspanne der 2. Kammer weicht dabei aber nur minimal voneinander ab. Sie beträgt bei Travers-Okarinas überwiegend eine Sexte.

Im Vichinelli-System startet die Sexte mit der Dezime des Grundtons und es folgt der Halbton zur Undezime. Im Pacchioni-Griffsystem startet die 2. Kammer mit der Oktave des Grundtones und es folgt ein Ganzton zur None. Auf den ersten Blick scheint es da keinen gemeinsamen Nenner zu geben. Da aber der Tonraum der 3. Pacchioni-Okarina-Kammer in etwa dem der 2. Vichinelli-Okarina-Kammer entspricht, ließen sich dann doch einige Übungshefte entwickeln, die mit allen Mehrkammer-Okarinas kompatibel sind. .

 

Noten mit Griffbildern nur in Ausnahmefällen

Weil jede Variation der 1. Kammer mit den unterschiedlichen Griffsystemen und Tonräumen der 2. und 3. Kammer kombiniert werden kann, multiplizieren sich die Variationen der Griffsysteme.

Bei einer derartigen Vielzahl der Griffsystemvariationen macht es keinen Sinn, für jedes Multichamber-System eine eigene mit Griffbildern ausgestattete Notenheftserie anzubieten. Auf Nachfrage erstelle ich aber für copyrightfreie Musik gerne einzelne Albumblätter mit Griffbildern. Die Kosten dafür richten sich nach dem Umfang der Komposition.

 

Notensammlungen für systematisches und nachhaltiges Lernen

Von großer Wichtigkeit für nachhaltiges Lernen ist die systematische Erarbeitung der zu den verschiedenen Kammern gehörenden Tonräume.
Meine Notenhefte bieten Autodidakten eine gut sortierte Auswahl an Melodien, mit deren Hilfe effektives, systematisches Lernen unterstützt wird. 
Notenhefte ohne Griffbilder sind so gestaltet, dass sie für mehrere Griffsysteme verwendet werden können. Überprüfen Sie mit Hilfe Ihrer zum Instrument gehörenden Grifftabelle, welche Töne Ihnen auf Ihrem Instrument in den verschiedenen Kammern zur Verfügung stehen.

Wenn Sie damit nicht zurecht kommen, können Sie sich gerne bei mir

per E-mail melden. Dann helfe ich Ihnen dabei. Für ausführliche Anleitungen können Sie (Skype)Workshops buchen.

I.  Musik für die 1. Kammer

Abhängig vom Griffsystem ist der oberste Ton der ersten Kammer bei C-Okarinas entweder ein E oder ein Es (engl. Eb).

Instrumente mit einem Subhole für den Leitton reichen einen Halbton unter den Grundton hinunter. Bei C-Okarinas ist das der Ton H (engl. B).

Instrumente mit zwei Subholes reichen eine Terz unter den Grundton hinunter. Bei C-Okarinas ist das der Ton A.

In den Notenheften für die 8-, 9-, 10-, 11- und 12-Loch-Okarinas finden Sie viel Musik, die zum Tonraum der 1. Kammer passt. Sobald allerdings die höchsten Töne auftreten, werden Kammerwechsel erforderlich, die mit eigens dafür zusammengestelltem Notenmaterial geübt werden.


Melodien im Tonraum C4 bis D5 bzw. C5 bis D6 finden Sie in den Heften für die 8-Loch Travers-Okarina. Das Griffsystem dieser Instrumente ist mit den Griffsystemen verschiedener Mehrkammer-Okarinas zu 100% kompatibel. Die Unterschiede beginnen erst ab dem hohen E.

Des weiteren finden Sie Notenhefte ohne Griffbilder in der Sammlung für Melodieinstrumente, die maximal bis zur Sexte, Oktave oder None reichen..

Melodien im Tonraum C4 bis E5  bzw. C5 bis E6 finden Sie in den Heften für  9-Loch Travers-Okarinas. Der hohe Ton E ist nur in der ersten Kammer von Mehrkammer-Okarinas mit italienischem Griffsystem zu finden. Der Fingersatz für das hohe E unterscheidet sich. Deshalb ist es besser, diese Hefte ohne Tabulatur zu nutzen.

Melodien, in denen auch der Leitton H berücksichtigt wird, finden Sie im Notenmaterial der 9Plus-Okarina, deren Tonraum von H3 bis E5 reicht.

In den Notensammlungen für 12-Loch-Okarinas sind Melodien enthalten, die teilweise bis zum hohen F-hinauf reichen. Diese erfordern auf Multichamber Okarinas einen Kammerwechsel.

Noten ohne Griffbilder für die erste Kammer

Die folgenden Notenhefte sind frei von Griffbildern und dadurch universell für alle Melodieinstrumente verwendbar, deren Tonraum den Angaben entspricht. Durch die Wahl der Tonlage berücksichtigen die folgenden Ausgaben die Eigenheiten sowohl von einfachen Okarinas als auch von Okarina-Mehrkammersystemen.

Celtic Tunes Vol 1 - 79 Melodien aus der Bretagne, Wales, Irland und Schottland

Tonraum maximal: h c d e f g a h c  (chromatisch);

ohne Griffbilder

Format ca. 21 x 21cm;

104 Seiten, Drahtheftung, Softcover;

Preis: 23,80€ incl. Mwst zuzüglich Porto- und Verpackungskosteng

Bestellnummer: ESTFA-PUB-N308-02-03

 Lieferzeit ca 14 Tage

Inhalt: 

- 4 Melodien im Bereich C4-A4 

- 69 Melodien im Bereich C4-C5 

- 6 Melodien im Bereich H3-C5 Das tiefe H kann meistens durch einen alternativen Ton ersetzt werden.

Benötigte chromatische Stufen:  b, es, as, fis, gis

 

II.  Musik für die 2. Vicinelli-Kammer oder die 3. Pacchioni-Kammer

Es gibt verschiedene Herangehensweisen, sich den Tonraum der 2. Vicinelli-Kammer oder der 3. Pacchioni-Kammer zu erschließen. Ich schlage vor, sich zunächst ohne Kammerwechsel mit dem Tonraum der oberen Kammer zu beschäftigen, und sich dabei an folgendes zu gewöhnen:

 - ungewohnte Spielposition der rechten Hand,

 - Umstellung auf das Greifen und Anblasen der hohen Kammer,

 - Erwerb der neuen Auge-Hand-Koordination beim Lesen der hohen Noten.

Für diese Aufgabe habe ich ein spezielles Repertoire zusammengestellt. Ein Notenheft enthält die systematische Erschließung dieses Tonraums. Die anderen Hefte dieser Gruppe enthalten einen vielfältigen Melodienschatz, der die Kammer mit dem Tonraum (E6)F6 bis C7 wie ein eigenständiges Sopraninstrument nutzt.

Noten ohne Griffbilder

Die folgenden Notenhefte sind frei von Griffbildern und dadurch universell für alle Melodieinstrumente verwendbar, deren Tonraum den Angaben entspricht.

Noten - Gruppe 1

- Systematische Erschließung des Tonraums

E5 bis C6 / E6 bis C7

Erschließung des Tonraums F5 bis C7 -

Lieder und Tanzweisen im 5-Tonraum

Format A4 ; xxx Seiten, Softcover; Drahtheftung

Preis: xx,xx€ incl. Mwst; zuzüglich Porto- und Verpackungskosteng

 Bestellnummer: ESTFA-PUB-N060-01-01

 

Diese Notensammlung ist für die Grundlagenarbeit gedacht. Die Melodien sind vorrangig der Entfaltung des Tonraums folgend angeordnet. Damit Sie das Lesen der hohen Töne systematisch üben können, beginnt die Sammlung mit Melodien auf 2 Tönen. Die Anzahl der Töne wird dann schrittweise erweitert.

Die Auswahl der Melodien führt Sie durch ein systematisches Übungskonzept, das sie nach Belieben mit weiteren Aufgaben füllen können. Passende Aufgaben finden Sie in den anderen Heften dieser Serie.

 zur Zeit nur als Unterrichtsmaterial in Workshops;
Druckversion noch in Arbeit

 

Noten - Gruppe 2

- Spielstücke für eine kleine Kammer

 

Übersicht:

1. Musik im Quintraum von Anton Diabelli

2. Französische Lieder und Tanzweisen

 

Für die Okarina entdeckt

- Musik im Quintraum von Anton Diabelli

A4-Format,

64 Seiten,

Softcover; Drahtheftung

Preis: 24,80€ incl. Mwst; zuzüglich Porto- und Verpackungskosteng

 Bestellnummer: ESTFA-PUB-N060-01-02-01C

 

 

Inhaltsbeschreibung:

Jede Melodie hat einen Tonraum von maximal einer Quinte.

Die Notierung ist in diesem Heft in zwei Versionen enthalten.

 

Version 1 - Originaltonart: 

Diese Version ist für die 1. Kammer beliebiger Mehrkammerokarinas gedacht, deren Tonraum von C4 bis Eb5 (E5) bzw. C5 - Eb6 (E6) reicht. Sie können auch auf 9- oder 10-Loch-Okarinas gespielt werden. Auf 11- und 12-Loch-Okarinas selbstverständlich ebenfalls.

 

Version 2 - Transpositionen

Die Transpositionen sind alle für das Musizieren mit einer hohen Kammer gedacht und deshalb im Bereich F5 bis C6 notiert.

Im Vicinelli-System (und dessen vielen Variationen) spielt man diese Transpositionen in der 2. Kammer. Im Pacchioni-System findet man diesen Tonbereich in der 3. Kammer der Tripla und der Quadrupla.

 

Die für die 1. Kammer gedachten Versionen wechseln der Originalvorlage entsprechend den Grundton, die Transpositionen für die heller klingende, kleine Kammer dagegen nicht.

 

Die Sammlung zeigt, dass mit einem kleinen Tonraum interessantes Musizieren möglich ist. Hätten Sie gedacht, dass man in einem Tonraum, der lediglich eine Quinte inclusive chromatischer Zwischentöne bietet, durch verschiedene Tonarten modulieren kann? Diese Notensammlung enthält Beispiele, in denen Anton Diabelli, ein Komponist der Wiener Klassik, zeigt, wie das geht.

 

Im Original stehen die ersten Melodien der Sammlung in C-Dur. Die darauf folgenden Stücke erhalten immer mehr Vorzeichen, weil der Komponist Anton Diabelli den auf eine Quinte begrenzten Tonraum immer weiter nach oben verlagerte. So übt man nicht nur Stammtöne sondern auch chromatische Stufen in unterschiedlichen harmonischen Zusammenhängen. Gleichzeitig lernt man, sich in verschiedenen Tonarten zu orientieren.

Am Ende der Sammlung sind die Melodien im Original so hoch notiert, dass sie auf einer Vicinelli-Okarina mit asiatischer Stimmung Kammerwechsel verlangen. Alternativ können sie auch zu einer 10-Loch-Okarina oder einer bis zum E5 reichenden Pendant-Okarina greiben..

 

Diese Notensammlung ist also ein vielseitig verwendbarer Übungsstoff.

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Musizieren im Quintraum mit Leitton -

E5 F5 bis C7

Französische Lieder und Tanzweisen

2-stimmig

Format A4 ; xxx Seiten, Softcover; Drahtheftung

Preis: xx,xx€ incl. Mwst; zuzüglich Porto- und Verpackungskosteng

 Bestellnummer: ESTFA-PUB-N060-01-02-051

 

Frankreich ist reich an traditionellen Melodien, die sich im 5- und 6-Tonraum bewegen. Diese Sammlung ist eine Auswahl von 5- und 6-Ton-Melodien, die für den Tonraum F5 bis C7 bzw. E5 bis C7 eingerichtet wurden.

Die Melodien sind 2-stimmig gesetzt. Die Begleitstimme im Tonraum A4-B6 ist für Okarinaspieler gedacht, die den Kammerwechsel bereits beherrschen. Wer alleine musiziert, kann sich diesen Part für später aufheben. Wenn die Melodien gut funktionieren, nimmt man sie auf und kann sich anschließend die zugehörige Begleitung erarbeiten.

 

Workshopmaterial

Druckversion noch in Arbeit

III.  Musik für weite Tonräume

Heraus gepickt

Lieder, Tanzweisen und etwas Klassik

Quadrat-Format 21 x 21;

104 Seiten,

Softcover; Drahtheftung

Preis: 23,80€ incl. Mwst; zuzüglich Porto- und Verpackungskosteng

 Bestellnummer: ESTFA-PUB-N066-01-01

 

Die bunt gemischte Notensammlung ist der Entfaltung des Tonraums folgend angeordnet. Sie beginnt mit einfachen 5-Ton-Melodien (c d e f g) in der ersten Kammer und landet am Ende bei Melodien, die bis zum hohen H hinauf reichen und entsprechende Kammerwechsel verlangen.

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Ocarina-Noten
     -   Noten für Pendant-Okarinas

 

Bitte vergleichen Sie die abgebildeten Griffsymbole mit der zu Ihrem Instrument gehörenden Grifftabelle, bevor Sie die Noten bestellen.

 

Noten sind vom Umtausch ausgeschlossen!

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