Noten die maximal bis zur Dezime (10. Stufe) reichen

Okarinas mit einer Reichweite von einer Dezime (Tonleiter von der 1. bis zur 10. Stufe) gibt es sowohl mit Crossfingering/Kreuzgriffsystem als auch mit linearem Griffsystem auf gerade und quer gehaltenen Instrumenten. Die zu diesem Tonraum passenden Noten werden daher mit verschiedenen Griffbildern angeboten.

 Diese Notenhefte können auch für Okarinas mit größerem Tonraum angepasst werden. Für kleine Okarinas macht das keinen Sinn, weil dann ein Teil der Melodien entfernt werden müsste.

 

Inhalt dieser Seite:

1. Erklärung des Tonraumes

2. Passende Okarinagriffsysteme und Noten

3. Im Bereich der Dezime spielbare Tonarten

 

letzte Aktualisierung 11.08.2019

Dezime - Definition / Beschreibung

Dezime bedeutet 10. In der Musiklehre bezeichnet man damit zwei Töne, deren Abstand auf einer diatonischen Tonleiter 10 Stufen beträgt.

Siehe auch

https://de.wikipedia.org/wiki/Intervall_(Musik) 

https://de.wikipedia.org/wiki/Dezime_(Musik)

Es gibt sowohl 6-Loch Pendants als auch 9-Loch Travers-Okarinas, die den Tonumfang einer Dezime haben.

Die 9-Loch-Okarinas mit Subhole berücksichtige ich in dieser Instrumentengruppe ebenfalls. Denn vom Grundton der Okarina aus gerechnet, ist der höchste Ton eine Dezime.

Der Ton unter dem Grundton kann bei gut intonierten Okarinas nicht nur mit Hilfe eines Subholes gespielt werden. Durch Absenken des Blasdrucks lässt er sich ebenfalls erreichen.

Passende Griffsysteme und Noten

Ein Klick auf die Grifftabelle führt Sie zur passenden Notensammlung.

Spielbare Tonarten

Auf einem Instrument mit einer Dezime Tonumfang können mehrere Tonleitern von der 1. bis zur 8. Stufe gespielt werden. Gut nutzbar sind C-c, D-d, Es-es und E-e.
Liegt der Grundton einer Melodie irgendwo im Innern der Tonleiter, ergeben sich weitere Tonarten.

 

Beispiele für eine C-Okarina:

Es-Dur: c d es f g as b c d es / 6 7 1 2 3 4 5 6 7 8

F-Dur: c d e f g a b c d e / 5 6 7 1 2 3 4 5 6 7

C-Dur: c d e f g a h c d e / 1 2 3 4 5 6 7 8 2 3

c-moll: c d es f g as b c d es / 1 2 b3 4 5 b6 b7 8 2 b3

G-Dur: c d e fis g a h c d e / 4 5 6 7 1 2 3 4 5 6

D-Dur: cis d e fis g a h cis d e / 7 1 2 3 4 5 6 7 8 2

d-moll: c d e f g a b c  d e / b7 1 2 b3 4 5 b6 b7 8 2

u.s.w.

 

1= Grundton

 

Tonika-Dreiklang in Dur: 1 - 3 - 5  / Umkehrung:  3 - 5 - - 8

in Moll: 1 - b3 - 5 / Umkehrung:  b3 - 5 - - 8

 

Auf kleinen Okarinas gibt es nur wenig Spielraum für Tonartenwechsel. Wer mit anderen Musikern zusammen musiziert, benötigt deshalb unter Umständen Okarinas in verschiedenen Stimmlagen, um sich den von den Mitspielern vorgegebenen Tonarten anpassen zu können. Praktisch an dieser Art des Transponierens ist, dass man immer nach denselben Noten und mit denselben Griffen spielt. In solchen Fällen werden die Okarinas als "transponierende Instrumente" genutzt.

 

Beispiele:

In dieser Notensammlung gibt es viele in C-Dur notierte Melodien. Beschließt die Band, so eine Melodie in D-Dur zu spielen, tauschen Sie ihre C-Okarina gegen eine D-Okarina. Für G-Dur wählen Sie eine G-Okarina usw.

 

Soll eine in F-Dur notierte Melodie in G-Dur gespielt werden, sehen Sie sich an, wieviele Quintsprünge F-Dur und G-Dur auseinander liegen. Dafür ist ein Quintenzirkel hilfreich, den ich hier als Quintenkette aufschreibe:

Des - As - Es - B - F - C - G - D - A - E - H

 

Die entsprechenden Vorzeichen sind:

5b - 4b - 3b - 2b - 1b - 0 - 1# - 2# - 3# - 4# - 5#

 

Links vom C stehen die B-Tonarten.

Rechts vom C stehen die #-Tonarten.

 

Berechnungsbeispiele:

Um von F-Dur nach G-Dur zu kommen, muss ich 2 Quinten nach rechts gehen. Um den richtigen Ersatz für die C-Okarina zu bekommen, gehe ich von C ebenfalls 2 Quinten nach rechts. Ich muss also eine D-Okarina wählen.

 

Es reicht auch aus, sich die Vorzeichen anzusehen.

Ist die Melodie in diesem Heft mit 4b notiert und die Gruppe möchte die Melodie ohne Vorzeichen spielen, muss ich 4 Quintsprünge nach rechts. Also benötige ich eine E-Okarina.

Ist die Melodie in diesem Heft mit 3b notiert, soll aber in einer Tonart mit 1b gespielt werden, muss ich 2 Quintsprünge nach rechts. Also benötige ich eine D-Okarina.

Zur Übersicht

Ocarina-Noten
     -   Noten für Pendant-Okarinas

 

Bitte vergleichen Sie die abgebildeten Griffsymbole mit der zu Ihrem Instrument gehörenden Grifftabelle, bevor Sie die Noten bestellen.

 

Noten sind vom Umtausch ausgeschlossen!

* Informationen zum Kauf der Notenhefte:

So erhalten sie weitere Informationen

und so können Sie bestellen

Wenn Sie Interesse an einem der Notenbücher oder Hefte haben, wenden Sie sich bitte per Kontaktformular oder e-mail an mich. Sie erhalten dann einen ausführlichen Prospekt zu allen bei mir erhältlichen Ocarina-Noten und zu den in Vorbereitung befindlichen Projekten.


Wenn Sie ein Notenheft ordern möchten, vergessen Sie bitte nicht, Ihre vollständige Adresse anzugeben.

Falls das Kontaktformular nicht funktioniert, schreiben Sie mich bitte per e-mail an.