Die Vielfalt der Instrumente

Instrumente werden aus den unterschiedlichsten Beweggründen gespielt. Je nach Bestimmungszweck müssen sie ganz unterschiedliche Ansprüche an Klangqualität, Klangvolumen, Tonumfang, Stimmung, Tonreinheit, optischer Gestaltung und Haltbarkeit erfüllen. Somit ist auch der Aufwand, der bei der Herstellung betrieben wird, recht unterschiedlich. 

 

Zwischen einem für den konzertanten Vortrag entwickeltes, vom Profi ausgefeiltes Orchester- oder Soloinstrument und einem 0-8-15-Instrument aus der Massenproduktion liegen Welten. Die Ursachen dafür sind vielfältig. Das Material spielt eine Rolle, die Formgebung des Klangkörpers und natürlich auch die sorgfältige Verarbeitung.

 

Instrumentenkunde macht besonders viel Spaß, wenn man am Werktisch selber ausprobieren kann, wie Instrumente gebaut werden müssen, damit sie funktionieren.

> Instrumente selbst gebaut

Bei der Verarbeitung verschiedener Materialien lernt man viel über die Möglichkeiten und Schwierigkeiten der Tonerzeugung und das Stimmen der Instrumente. 

 

 

Die formale Gestaltung der Instrumente wird sowohl von funktionellen als auch ästhetischen Kriterien bestimmt. Musiker mit besonderen Qualitätsansprüchen kaufen kein Instrument von der Stange. Sie suchen sich einen Instrumentenbauer, der in der Lage ist, Klang und Bespielbarkeit des gewünschten Instruments ihren Vorstellungen entsprechend zu optimieren.

 

Instrumente werden von Berufsmusikern nicht nur gespielt, sondern auch präsentiert. Daher wird unter Umständen auch viel Wert auf die Optik der Instrumente gelegt, die zur Bühnenatmosphäre passen muß. Das Wichtigste ist aber immer der Klang, die stabile Stimmung und die gute Bespielbarkeit.

 

Instrumentenkunde

Die systematische Erfassung der Vielfalt in Klang, Funktion und Gestalt

 

Um sich in der Vielfalt der Instrumente besser zurecht finden zu können, erdachten Musikwissenschaftler verschiedene Systeme zum Ordnen der Instrumente.

 

Im nachfolgenden System werden die Instrumente nach der Art der Tonerzeugung klassifiziert:

Diese fünf Gruppen werden in weitere Untergruppen aufgeteilt. So findet man bei den Idiophonen z.B. die Gruppe der Linguaphone (Zungenklinger).

 

 

Die meisten Instrumente haben einen "primitiven" Ursprung. Diese Ursprungsformen lassen sich mit etwas handwerklichem Geschick selbst bauen. Dabei lernt man sehr viel über die Funktionsweise des Instruments, erhält Einblick in die Grundprinzipien des Instrumentenbaus und erahnt die Leistung der Instrumentenbauer bei der Weiterentwicklung der einfachen Grundform zum vollendet klingenden Solo- oder Orchesterinstrument für den Berufsmusiker.

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Skurriles

Profi-Musiker greifen nicht ausschließlich zu den ausgefeilten Instrumenten der Spezialisten. So manche unter ihnen experimentieren auch gerne mit eigenen Kreationen. Dabei können dann so skurrile Dinge wie Gemüse-Instrumente entstehen, mit denen sich sogar ein ganzes Ensemble auf Tournee begibt!

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Unglaublich! Nicht wahr?

Weitere Videos von Musikern, die auf Gemüseinstrumenten spielen:

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Dieser Hobbymusiker stellt eine ganze Serie von Kreationen vor. Auf solche Ideen muß man erst einmal kommen. *lach*

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